Jürgen Kunz - Vereidigter Buchprüfer & Steuerberater

Ihr Steuerberater in Berlin

Ihr Steuerberter aus Berlin, Jürgen Kunz - Als Steuerberater Ihr Spezialist in Erbschaftssteuer, Einkommenssteuer u.v.m.


Spezialist Erbschaftssteuer Erbschaftssteuererklärung, Berlin, Spandau, Charlottenburg,

Neuigkeiten im Jahr 2019 und 2020 rund um das Thema "Steuern":

Steueränderungen 2019 und 2020

 

 








-Die große Frage 2019 / 2020 nach der "steuerlichen Auswirkung"  für "e-Bikes", "e-Roller" (auch "e-Scooter") genannt-
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Dienstfahrräder oder Roller mit sogenannter "elektronischer Unterstützung" werden ab 2019 steuerlich besonders gefördert:

 

Viele Arbeitgeber stellen mittlerweile ihren Angestellten sogenannte Dienstfahrräder oder auch Roller zur Verfügung.
Bei den typischen Fahrrädern unterscheidet das Steuerrecht zwischen Pedelec und einem e-Bike.

Ein Fahrrad mit Elektrounterstützung wird Pedelec genannt. Das Pedelec fährt nicht alleine; um vorwärts zu kommen, müssen Sie in die Pedale treten. Die Elektrounterstützung schaltet sich ab, sobald Sie eine Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Pedelecs gehören nicht zu den Kraftfahrzeugen – daher brauchen diese auch kein Versicherungskennzeichen.
E-Bikes können ohne Pedalunterstützung fahren und überschreiten oftmals die Geschwindigkeit von 25 km/h. E-Bikes werden deshalb zu den Kraftfahrzeugen gezählt und benötigen einen Versicherungsschutz.

Grundsätzlich ist die Überlassung eines Pedelecs oder E-Bikes vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer ein geldwerter Vorteil – Sie sollten also die verschiedenen steuerlichen Möglichkeiten kennen. Achtung: Ab dem Jahr 2019 fördert der Gesetzgeber die Elektromobilität für Überlassungen. Dabei kommt es auf die Feinheiten an, denn die Überlassung kann ganz steuerfrei sein oder die Versteuerung erfolgt mit geringeren Beträgen.

Steuerliche Regeln bei E-Bikes oder e-Rollern auch e-Scooter genannt

Hier gelten die normalen Regelungen für Elektrofahrzeuge: 

·        Für die private Nutzung muss 1 % des halben Listenpreises pro Monat versteuert werden.

·        Für die Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte kommen 0,03 % des halben Listenpreises pro Entfernungskilometer und Monat hinzu.

Steuerliche Regeln bei Pedelecs

Bei der Überlassung von Pedelecs gibt es nun zwei Möglichkeiten:

- Der Arbeitgeber übernimmt die Kosten für ein Pedelec zusätzlich zum Gehalt:
Der Arbeitnehmer muss keinen geldwerten Vorteil für die Privatnutzung und für die Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte versteuern.

- Der Arbeitnehmer erhält das Pedelec per Gehaltsumwandlung:
Für die private Nutzung muss 1 % des halben Listenpreises pro Monat versteuert werden. Eine zusätzliche Versteuerung für die Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte erfolgt aber nicht.


Tipp:

Unabhängig davon, ob Sie ein e-Bike, einen e-Roller/e-Scooter oder ein Pedelec nutzen: 
In der Steuererklärung können Sie stets die Entfernungspauschale mit 0,30 Euro für jeden Entfernungskilometer ansetzen.





Änderungen im Umsatzsteuergesetz

Kontrolle im Online-Handel

Mit der Einführung des § 22 e und § 22 f  USTG haften Betreiber von Online-Marktplätzen für die Umsatzsteuer der Händler, die ihre Plattform nutzen. Händler müssen dem Plattformbetreiber in Deutschland auf Nachfragen ihre Umsatzsteuerregistrierung nachweisen.

 

Änderungen im Körperschaftsteuergesetz

Das Bundesverfassungsgesetz hat die Verlustabzugsregelung im §8c KSTG für Anteilsübertragungen zwischen 25% und 50% für verfassungswidrig erklärt. Betroffen sind unmittelbare Beteiligungserwerbe von Anteilen an Kapitalgesellschaften vor dem 1. Januar 2016.

 

Änderung im Einkommensteuergesetz

Steuerentlastung für Familien

Erhöhung Kindergeld

Zum 1. Juli 2019 wird das Kindergeld für jedes Kind um € 10,-- erhöht. Das Kindergeld beträgt dann für das erste und zweite Kind € 204,--, für das dritte Kind € 210,-- und jedes weitere Kind € 235,--.

Erhöhung des Kinderfreibetrages

Der Kinderfreibetrag steigt zum 1. Januar 2019 von € 7.428,00 auf € 7.620,00 und ab 1. Januar 2020 auf € 7.812,00.

 

 

 

Erhöhung des Grundfreibetrages

Der Grundfreibetrag wird zum 1. Januar 2019 von bisher € 9.000,-- auf € 9.168,-- erhöht. Zum 1. Januar 2020 steigt der Grundfreibetrag dann auf € 9.408,--.

 

 

Sonderabschreibungen für den Mietwohnungsneubau

Für die Anschaffung oder Herstellung neuer Wohnungen innerhalb der EU können im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und den folgenden drei Jahren neben der Abschreibung nach § 7(4) ESTG Sonderabschreibungen von jährlich bis zu fünf Prozent geltend gemacht werden.

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme sind:

·        Bauantrag nach dem 31. August 2018 und vor dem 01.01.2022

·        Anschaffungs- oder Herstellungskosten von nicht mehr als € 3.000,--/je Quadratmeter

·        entgeltliche Überlassung zu Wohnzwecken im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und den folgenden neun Jahren.

 

Abgabetermine für Jahreserklärungen

Die Termine für die Abgabe der Jahres-, Einkommen-, Körperschaft-, Umsatz- und Gewerbesteuererklärungen erfolgt jeweils auf den 31. Juli des Jahres, das dem Abrechnungstermin folgt. 





Lesen Sie unten die wichtigsten Neuigkeiten die im Jahr 2018 rund um das Thema "Steuern" 
zu "greifen" begannen.

Erbschaftssteuer:

Ihr Steuerberter aus Berlin, Jürgen Kunz - Als Steuerberater Ihr Spezialist in Erbschaftssteuer, Einkommenssteuer u.v.m.

2018 ist eine neue Bundesregierung gewählt worden und die langen Sondierungsgespräche ergaben nach vielem hin und her die nun bestehende Koalition aus SPD und CDU. Die alte Regierung ist somit auch 2018 die neue Regierung - nur mit einigen ausgetauschten Gesichtern. Ob die aktuellen Eckpfeiler des Erbschaftsteuergesetzes noch langfristig Bestand haben werden, wird nicht durch die neue Bundesregierung, sondern durch das Bundes-verfassungsgericht entschieden werden.

„Vor der Wahl einigten sich CDU & SPD das momentane Erbschaftssteuergesetz nicht zu ändern!“ Hoffen wir, dass dies so bleibt. Leider hat man in der Vergangenheit oft erlebt, dass sowohl die CDU wie die SPD sich nicht an Ihre Wahlversprechen gehalten haben.

Die Regeln des Erbschaftsteuergesetzes sind so komplex, dass Vermögende bei der Gestaltung ihrer Nachfolgeplanung kaum ohne professionelle Beratung auskommen.
Ein Steuerberater ist ein Spezialist für Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer und Steuerberechnungen in Erbangelegenheiten. Zusätzlich habe ich mich für Sie in Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer für Berlin und Berlin Spandau spezialisiert.

Ganz gleich, ob Sie eine größere Erbschaft erwarten oder Ihren Nachlass mit Hilfe unserer strukturierten Beratung optimieren möchten – gern zeigt Ihnen die Kanzlei "Jürgen Kunz" in Berlin und Berlin Spandau, die Vorteile der optimierten und auf Ihre persönlichen Ziele und Motive ausgerichteten Möglichkeiten. Gerne bieten wir Ihnen auch unsere Hilfe bei der Erstellung einer Erbschaftssteuererklärung an

 

Hilfe bei der ErbschaftssteuererklärungHilfe bei der Erbschaftssteuererklärung


Hilfe bei der Erbschaftssteuererklärung

Unser Steuerbüro, mein Team und ich sind Ihnen gerne und jederzeit bei
Ihrer Erbschaftssteuererklärung in Berlin, Spandau, Charlottenburg aber
auch sehr gerne darüber hinaus behilflich! 

Das Formular hierfür finden Sie hier:
(Klicken Sie mit der Maus auf "Zum Erbschaftssteuerformular"
für Ihre Erbschaftssteuererklärung.

Zum Erbschaftssteuerformular






Steuerliche Änderungen zum 01. Januar 2018


Änderungen bei der Einkommensteuer:

 

Einkommensteuertabellen 2018

Mit Wirkung zum 01.01.2018 hat der Gesetzgeber die Einkommensgrenzen der Steuertarife an die Inflation angepasst. Dadurch sinkt die Einkommensteuer für Ledige, Ehe- und Lebenspartner.

 

Grundfreibetrag

Der Grundfreibetrag steigt von € 8.820,- auf € 9.000,-

 

Neuregelung GWG § 6 Abs. 2 EStG (Geringfügige Wirtschaftsgüter) 

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsgütern bis zu einem Wert von € 800,- (netto, ohne MwSt.) können im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden. 

 

Poolabschreibung nach § 6 Abs. 2a EStG (Sammelposten für Wirtschaftsgüter)

Der Gesetzgeber hat trotz der Anhebung der Wertgrenze für GWG (Wirtschaftsgüter bis € 800,-) an der Poolabschreibung zur Bildung eines Sammelpostens für Wirtschaftsgüter bis € 1.000,- festgehalten.

 

IAB nach § 7g EStG (Investitionsabzugsbetrag)

Bei Inanspruchnahme eines Investitionsabzugsbetrages nach § 7g EStG für kleine und mittlere Betriebe waren bisher eine Investitionsabsicht und die Benennung des anzuschaffenden Wirtschaftsgutes nach seiner Funktion zwingend erforderlich. Diese beiden Voraussetzungen entfallen zum 01.01.2018.

 

Standardisierte Einnahmen-Überschuss-Rechnung (Anlage EÜR)

Ab dem Veranlagungszeitraum 2017 haben künftig alle Steuerpflichtigen, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, dem Finanzamt diese mit dem amtlich vorgeschriebenen Datensatz (Anlage EÜR) per Datenfernübertragung zu übermitteln.

Änderungen bei der Umsatzsteuer:


Kleinbetragsrechnungen bis 250,- €

Rückwirkend zum 01.01.2017 wurde durch das Bürokratieentlastungsgesetz die Grenze für Kleinbetragsrechnungen auf 250,- € angehoben.

Änderungen bei der Abgabenordnung:


Abschaffung des "sogenannten" Bankgeheimnisses (§30a AO)

§30a AO sah bisher Beschränkungen der Ermittlungsbefugnisse der Finanzbehörden vor, um das "Vertrauensverhältnis zwischen Kreditinstituten und ihren Kunden" zu schützen.
Guthabenkonten oder Depots durften anlässlich einer Außenprüfung bei einem Kreditinstitut nicht zwecks Nachprüfung der Versteuerung festgestellt oder abgeschrieben werden.

§30a AO wurde abgeschafft. Dadurch ist es der Finanzverwaltung künftig möglich, Auskunftsersuchen an inländische Kreditinstitute richten zu dürfen.

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